Veranstaltungshinweis | Urban Futures

Workshopreihe und Aktionswochen der Böll-Stiftung am 21.9-8.11.2012 in Hannover

Mit einem Vor­trag aus dem For­schungs­schwer­punkt »Neu­ord­nun­gen des Städ­ti­schen im Neo­li­be­ra­len Zeit­al­ter« von Prof. Dr. Susanne Heeg zum Thema »Wem gehört die Stadt?« am Mon­tag, den 24.09.2012 um 19.00 Uhr.

URBAN FUTURESSTADT IM WANDEL
»Städte sind Orte von Gemein­schaft, Sub­kul­tur, wirt­schaft­li­cher und öko­lo­gi­scher Inno­va­tion, Krea­ti­vi­tät, Moder­ni­sie­rung und Wert­schöp­fung. Es müs­sen aber auch Fol­gen von Erwerbs­lo­sig­keit, Ver­drän­gung, Aus­gren­zung, Inter­es­sen­konfl ikten und demo­grafi schem Wan­del bewäl­tigt wer­den. Wir erle­ben schrump­fende Städte, Citys ohne Men­schen – öde Orte, mit Vor­rang für Autos und Stra­ßen oft ohne Gär­ten und Natur –, explo­die­rende Miet­preise und Sub­ur­ba­ni­sie­rung.
In Groß­städ­ten ist zu dem eine mehr oder weni­ger starke Auf­spal­tung
von Wohn­quar­tie­ren nach Ein­kom­men zu beob­ach­ten.
Manch ärmere Bewohner_innen wer­den aus begehr­ten Stadt­tei­len
ver­drängt, sobald diese durch Initia­ti­ven auf­ge­wer­tet und damit „lei­der“
für den Immo­bi­li­en­markt inter­es­san­ter wer­den. Aber auch „abge­wirt­schaf­tete“
Quar­tiere wer­den attrak­tiv und ent­wi­ckeln bis­her
unbe­kannte Anzie­hungs­kräfte für viel­fäl­ti­ges Stadt(er)leben.
In die­sem Herbst bli­cken wir in Han­no­ver auf Städte als Lebens­orte,
in denen soziale Bewe­gun­gen ent­ste­hen, neue Lebens­for­men
im All­tag erprobt und Geschäfte gemacht wer­den, kul­tu­relle
Viel­falt herrscht und eine gelun­gene soziale und poli­ti­sche (Selbst-)
orga­ni­sa­tion mit Inklu­si­ons– und Par­ti­zi­pa­ti­ons­be­mü­hun­gen eine
poli­ti­sche Teil­habe am kom­mu­na­len Leben sicher­stellt.
Wir beschäf­ti­gen uns unter der Klam­mer
❚ mit Men­schen und Kul­tur, mit Ver­kehr, Öko­no­mie und Natur
❚ mit Stadt­ent­wick­lung und bür­ger­schaft­li­chem Enga­ge­ment
❚ mit selbst­ver­wal­te­ten Pro­jek­ten und Aneig­nung von städ­ti­schem Raum
❚ mit kom­mu­na­len poli­ti­schen Pro­zes­sen
❚ mit Rea­li­tä­ten und Visio­nen – Hoff­nun­gen und Ängs­ten
❚ mit Ver­drän­gung und Aus­gren­zung aber auch mit Inklu­sion und
Par­ti­zi­pa­tion
Ein brei­tes Netz­werk von Akteur_innen zeigt auf viel­fäl­tige Art und
Weise, wel­che Chan­cen im sozia­len Zusam­men­halt und gemein­schaft­li­chem
Enga­ge­ment lie­gen. Es wird deut­lich, wie soziale und
kul­tu­relle Gemein­gü­ter hel­fen kön­nen, neue inklu­sive Sozi­al­räume
zu schaf­fen und dem Aus­ein­an­der­drif­ten ent­ge­gen­zu­wir­ken.
Las­sen Sie uns dis­ku­tie­ren – wir freuen uns über Ihr Inter­esse
und auf einen inspi­rie­ren­den Herbst.
Die AG – urban futureS – Stadt im Wan­del, Sep­tem­ber 2012″

Quelle: Pro­gramm

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