Ältere Mitteilungen

0 Neuordnungen4.2 Vortragsarchiv (Audio)

0 Neuordnungen3 Termin

Neuerscheinung | Genealogie und Gegenwart der unternehmerischen Stadt

Neoliberales Regieren in Frankfurt am Main

von Sebas­tian Schipper

936-6Wie konnte die ‚unter­neh­me­ri­sche Stadt‘ zur schein­bar alter­na­tiv­lo­sen Form städ­ti­schen Regie­rens avan­cie­ren? Diese Frage unter­sucht Sebas­tian Schip­per am Bei­spiel Frank­furt am Main. Er arbei­tet dabei die Durch­set­zung und Funk­ti­ons­weise von der­ar­ti­gen Natu­ra­li­sie­run­gen her­aus und zeigt die gesell­schaft­li­che Kon­struk­tion schein­bar unver­meid­ba­rer Sach­zwänge auf. Dabei benennt er diese als soziale und damit poten­zi­ell ver­än­der­bare Macht­ver­hält­nisse. Anhand einer kon­struk­ti­ven Ver­mitt­lung von mate­ria­lis­ti­scher und post­struk­tu­ra­lis­ti­scher Gesell­schafts­theo­rie ana­ly­siert er dazu ers­tens, wie sich die Ratio­na­li­tät der ‚unter­neh­me­ri­schen Stadt‘ seit den 1960er Jah­ren suk­zes­sive durch­set­zen konnte und schließ­lich der­art hege­mo­nial gewor­den ist, dass sie trotz Kri­sen und Wider­sprü­chen ‚Wahr­heit‘ über das rich­tige Regie­ren städ­ti­scher Pro­zesse zu pro­du­zie­ren ver­mag. Im zwei­ten Teil geht der Autor dann der Frage nach, inwie­fern die jüngste Krise des finanz­markt­do­mi­nier­ten Kapi­ta­lis­mus womög­lich auf loka­ler Ebene zu einem Brö­ckeln neo­li­be­ra­ler Hege­mo­nie führt und sich post­neo­li­be­rale Kon­stel­la­tio­nen andeuten.

Raum­pro­duk­tio­nen: Theo­rie und gesell­schaft­li­che Pra­xis Band 18
2013 427 Sei­ten 36,90 Euro | ISBN 978–3-89691–936-6
Inhalts­ver­zeich­nis unter: www.dampfboot-verlag.de/buecher/936–6.html

 

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Veranstaltungshinweis | EKÜMENOPOLIS - Stadt ohne Grenzen

Film umsonst und draußen

am Frei­tag, den 5. Juli 2013, ab ca. 21.00 Uhr, Ort: Fran­ken­al­lee, neben Café Pavil­lon Quäkerwiese

Ver­an­stal­te­rin: Inter­ven­tio­nis­ti­sche Linke Frank­furt in Koope­ra­tion mit der AG Gal­lus im Netz­werk »Wem gehört die Stadt?«

Für alle, die den Ter­min ver­passt haben:

  • Link zum Film (eng­li­sche Unter­ti­tel akti­vie­ren: Menü ›Unter­ti­tel‹ rechts unten)

HER YER TAKSIM | HER YER DIRENIS

Über­all ist Tak­sim | Über­all ist Widerstand

Seit Wochen herr­schen Auf­ruhr und Wider­stand in der Tür­kei, gegen das auto­ri­täre Erdogan-Regime, gegen einen ent­fes­sel­ten Poli­zei­staat. Aus­gangs­punkt waren die Mas­sen­pro­teste in Istan­bul gegen die geplante Zer­stö­rung eines Parks, des Gezi-Parks, durch ein Einkaufs-zentrum, das eine der letz­ten Grün­flä­chen der Innen­stadt am zen­tra­len Taksim-Platz besei­ti­gen würde. Ein paar Bäume … ein schein­bar bedeu­tungs­lo­ses Ereig­nis??  Wei­ter­le­sen »

3 Termin4.2 Vortragsarchiv (Audio)

Vortrag | Konflikte in der Stadt: Proteste und soziale Bewegungen in Berlin

Podiumsdiskussion zur Konferenz "Viel Bewegung - wenig Forschung?" des in Gründung befindlichen Instituts für Protest- und Bewegungsforschung.

Mitt­woch, 19. Juni 2013, 17.30 — 19.00 Uhr, im Wis­sen­schafts­zen­trum für Sozi­al­for­schung Ber­lin (WZB)

Dis­ku­tie­rende:

Katha­rina Bri­chetti (TU Ber­lin)
And­rej Holm (HU Ber­lin)
Mar­git Mayer (FU Ber­lin)
Luise Neumann-Cosel (Initia­tive Bür­ge­r­en­er­gie Ber­lin)
Mode­ra­tion: Mar­tin Kaul (taz)

4.3 Vortragsarchiv (Video)

0 Neuordnungen4.2 Vortragsarchiv (Audio)

Radiobeitrag | Istanbul putzt sich raus - Widerständige Stadtteilinitiativen in Sulukule

Understanding Gezi Park

geziBei­trag von dérive – Radio für Stadtforschung

Wäh­rend das Auf­be­geh­ren gegen die Zer­stö­rung eines Parks in Istan­bul eine lan­des­weite Pro­test­welle gegen die islamisch-konservative Regie­rung aus­ge­löst hat, wirft dérive — Radio für Stadt­for­schung einen Blick zurück und por­trai­tiert ein frü­he­res umstrit­te­nes Stadtentwicklungsprojekt.

Ende August 2008 began­nen Bull­do­zer der Stadt­ver­wal­tung den Istan­bu­ler Stadt­teil Sulu­kule dem Erd­bo­den gleich zu machen. Inzwi­schen ist auf dem neun Hektar gros­sen Gelände eine moderne, von der staat­li­chen Wohn­raument­wick­lungs­be­hörde TOKİ kon­zi­pierte Ein­heits­sied­lung fer­tig­ge­stellt wor­den, die dem­nächst bezugs­be­reit wird.

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4.2 Vortragsarchiv (Audio)

Veranstaltungshinweis | AGK-Tagung / Einführungsveranstaltungen Raumtheorien

Vier "Einsteiger*innenworkshops"

AKG-Tagungzu 1) gesell­schaft­li­chen Natur­ver­hält­nis­sen (Bet­tina Köh­ler), 2) Gen­der / Kör­per / Iden­ti­tät (Clau­dia Wucher­pfen­nig / Mar­git Rodrian-Pfennig), 3) Nation und Raum (Daniel Keil) und zu David Har­veys urba­ner Poli­ti­scher Öko­no­mie (Felix Wiegand).

Die Work­shops fin­den am Do., 27.06. zwi­schen 15 und 18 Uhr im Stu­die­ren­den­haus statt.

Damit beginnt am nächs­ten Don­ners­tag die Tagung der Asso­zia­tion für kri­ti­sche Gesell­schafts­for­schung (AkG) unter dem Titel »Uneven Deve­lop­ment. Geo­gra­phien der Krise(n) — Räume des Wider­stands«. Aus­ge­rich­tet wird sie wesent­lich von der AG von Bernd Belina, Tagungs­ort wird das Stu­die­ren­den­haus auf dem Cam­pus Bocken­heim sein.

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Veranstaltungshinweis | Ohnmacht als Situation. Democracia, Revolutie & Polizey

Ausstellung und Vorträge zu Polizei

VeransPolizeytal­tungs­reihe von Frank­fur­ter Kunst­ver­ein und Felix Traut­mann (Goethe-Universität); Ort: Frank­fur­ter Kunstverein

Mit städ­ti­schen The­men befas­sen sich ins­be­son­dere fol­gende Veranstaltungen:

  • 25. Juni 2013 20:00 Uhr: Didier Fas­sin »POLICING THE POOR. THE MORAL WORK OF ANTI-CRIME SQUADS«
  • 29. Juni 2013, 19:30 Uhr: Vol­ker Eick, Jenny Kün­kel, Elke Ste­ven, Mode­ra­tion: Michael Sturm »DIE NEUE, ALTE POLIZEI IM NEOLIBERALISMUS«

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0 Neuordnungen3 Termin

CFP | Stadt und Migration: Neue Forschungsansätze zu Citizenship, Macht und Agency

CfP für eine Themenausgabe von s u b \ u r b a n. zeitschrift für kritische stadtforschung

Dead­line 15. Juni 2013

Kaum ein sozial– und kul­tur­wis­sen­schaft­li­ches For­schungs­feld hat sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so dyna­misch ent­wi­ckelt wie das der Migra­ti­ons­for­schung. Dabei ist eine deut­li­che Annä­he­rung an und kon­zep­tio­nelle Ver­schrän­kung mit der Stadt­for­schung zu beob­ach­ten. Nach glo­ba­li­sie­rungs­theo­re­ti­schen Ansät­zen und (trans­na­tio­na­len und) trans­kul­tu­rel­len Kon­zept­ent­wick­lun­gen in den 1990er Jah­ren wer­den zuneh­mend (wie­der) lokale Dimen­sio­nen von Migra­ti­ons­dy­na­mi­ken in den Blick genom­men. Ange­sichts des Bedeu­tungs­zu­ge­winns von Städ­ten im Zuge der glo­ba­len Res­ca­ling­pro­zesse wird davon aus­ge­gan­gen, dass Migra­ti­ons– und Ver­or­tungs­pro­zesse sowie Dyna­mi­ken der Inklu­sion und Exklu­sion heute in hohem Maße auf der städ­ti­schen Ebene geprägt wer­den. Auch in der öffent­li­chen migra­ti­ons­po­li­ti­schen Dis­kus­sion wer­den Migra­ti­ons­pro­zesse ver­stärkt als ein städ­ti­sches Phä­no­men kon­zep­tua­li­siert und in zum Teil kul­tur­pes­si­mis­ti­schen Sze­na­rien als »Krise der Städte« oder auch als Her­aus­bil­dung von »Par­al­lel­ge­sell­schaf­ten« ver­han­delt. Zugleich ist eine Ver­schie­bung des öffent­li­chen Dis­kur­ses zu beob­ach­ten, die dar­auf hin­weist, dass Migra­ti­ons­be­we­gun­gen einen ent­schei­den­den öko­no­mi­schen, poli­ti­schen und kul­tu­rel­len Fak­tor dar­stel­len, der die Neu­po­si­tio­nie­rung der Städte im Kon­text der natio­na­len und über­re­gio­na­len Stand­ort­kon­kur­renz mit beein­flusst. Dem ent­spre­chend wird das Thema »Stadt und Migra­tion« von Stadt­pla­nungs– und Stadtmarketing-konzepten deut­scher Metro­po­len mitt­ler­weile expli­zit auf­ge­grif­fen, dabei aller­dings oft auf das Stich­wort »Stadt der Viel­falt« reduziert.

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2 CfP

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Neuordnungen des Städtischen | Institut für Humangeographie
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